Der Film Robin Hood 2010 von Ridley Scott hat schon die Filmfestspiele in Cannes eröffnet und da ich ein Fan von Robin Hood Filmen bin, musste ich mir diesen Film natürlich auch unverzüglich im Kino anschauen. Die Handlung ist anders, als sonst, so dass eine ganz neue Sichtweise ermöglicht wird. Und zwar spielt der Film im England des 12. Jahrhunderts. Die Kreuzzüge des König Löwenherz bringen die Soldaten dazu, ständig im Krieg zu sein, die Bevölkerung muss hohe Steuern zahlen und hungert. Dann wird König Löwenherz getötet, sein Bruder John übernimmt den Thron.
Ihn soll Robin Hood bekämpfen, der unter dem Namen Robin Longstride auftritt. Dabei helfen ihm seine Mitstreiter Will Scarlett, Little John und Allan A´Dayle. Sie kommen unter anderem einem Komplott auf die Spur, denn Godfrey will sein eigenes Heimatland verraten, um daraus für sich einen Vorteil zu ziehen. Der Edelmann Sir Robert Loxley wird von ihm in den Hinterhalt gelockt. Auf dem Sterbebett bittet er Robin Hood, ein Schwert zu seinem Vater nach Nottingham zu bringen. Damit will Sir Robert Loxley seine eigene Ehre gerettet wissen. Robin Hood stimmt zu, geht nach Nottingham und lernt dort Lady Marion Loxley kennen. Ihr Vater Walter verlangt von ihr, Robin Hood als ihren endlich heimgekehrten Ehemann Robert Loxley vorzustellen.
In Robin Hood 2010 geht es also um eine Geschichte, die schon viele Male erzählt wurde, in diesem Film aber einmal völlig anders dargestellt wurde. Zwar verliebt sich Lady Marion Loxley in Robin Hood, doch sträubt sie sich anfangs, ihn als ihren Ehemann auszugeben. Alles in allem fand ich persönlich Robin Hood 2010 sehr gelungen, zumal die Geschichte einmal aus einer anderen Perspektive erzählt wurde.